Deutscher Mittelblocker mit Perspektive kommt nach Hildesheim

Helios GRIZZLYS verstärken sich mit Carl Möller

Mit Carl Möller konnten die Helios GRIZZLYS Giesen eines der vielversprechendsten deutschen Talente auf der Mittelblock-Position für sich gewinnen. Der 2,08 Meter große Mittelblocker bringt trotz seines jungen Alters bereits beachtliche Erfahrung aus der 1. Bundesliga mit und gehört bereits heute zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft. In der Blockstatistik belegt er nach der Hauptrunde 25/26 einen starken zweiten Platz, hinter GRIZZLYS-Blocker Jakob Günthör.

Möller wechselt ligaintern von den Netzhoppers KW-Bestensee nach Giesen, wo er sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und in der Saison 2025/26 als Stammspieler etabliert hat. Zuvor sammelte er wichtige Spielpraxis beim VCO Berlin, sowie bei den Volley YoungStars Friedrichshafen. Seine Stärken liegen in seinem dynamischen Angriff, gleichzeitig bringt er großes Potenzial im Block mit – beste Voraussetzungen, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. Carl Möller blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich wahnsinnig über den Wechsel zu den GRIZZLYS, weil es für mich den perfekten nächsten Schritt nach drei tollen Jahren bei den Netzhoppers darstellt. Ich hoffe, hier die nächsten Schritte in meiner Entwicklung gehen zu können und dass wir als Team die Top 4 der Liga angreifen.“ Ein weiterer interessanter Aspekt: Sein älterer Bruder, Onno Möller, steht bereits seit mehreren Jahren im Kader der zweiten Mannschaft der GRIZZLYS in der 2. Bundesliga. Nun folgt ihm Carl nach Hildesheim und schlägt ein neues Kapitel bei den GRIZZLYS auf.

GRIZZLYS-Cheftrainer (ab 26/27) Markus Steuerwald zeigt sich sehr zufrieden mit der Verpflichtung: „Carl ist eines der jungen deutschen Talente im Mittelblock. Trotz seines jungen Alters hat er schon viel Erfahrung in der ersten Liga gesammelt. Für ihn ist der Wechsel der logische nächste Schritt zu einem Team, das sich in der Tabelle weit oben einordnet. Wir sehen in ihm sehr viel Potenzial und wollen ihn dabei unterstützen, den nächsten Schritt zu gehen – auch mit Blick auf höhere Aufgaben im Nationalteam. Ich denke, das ist für alle Seiten eine Win-Win-Situation.“

Mit Carl Möller präsentieren die Helios GRIZZLYS Giesen bereits die dritte Neuverpflichtung für die Spielzeit 2026/27. Zusammen mit den Vertragsverlängerungen und bestehenden Verträgen sind damit aktuell 10 von 13 Kaderplätzen besetzt. Der zukünftige Cheftrainer Markus Steuerwald arbeitet weiterhin mit Geschäftsführer Sascha Kucera intensiv an der frühzeitigen Zusammenstellung des Teams für die kommende Saison.

Saisonabschluss 2025/26

Die Helios GRIZZLYS Giesen begehen am kommenden Freitag (10.04.) gemeinsam mit Fans, Helfern und Sponsoren ihre letzte offizielle Veranstaltung der Saison 2025/26.

Ein letztes Mal besteht die Möglichkeit, das gesamte Team 25/26 zu treffen, mit dem scheidenden Cheftrainer Itamar Stein ein paar Worte zu wechseln oder einfach mit anderen GRIZZLYS-Freunden einen abwechslungsreichen Abend zu verbringen, bevor es in die Sommerpause geht.

Geplant sind an diesem gemeinsamen Abend, der auf dem Betriebsgelände der Firma ELNA in Ahrbergen stattfindet, neben den obligatorischen Verabschiedungsworten auch Versteigerungen von Trikots und anderen Unikaten, ein Sonderverkauf der Merchandise-Produkte der GRIZZLYS sowie ein DJ-Unterhaltungsprogramm.

Los geht es um 17:00 Uhr.

Nach Ende der Spielzeit: 5 Abgänge stehen fest

GRIZZLYS stecken bereits voll in der Kaderplanung 26/27

Im Rahmen des letzten Heimspiels der Saison 25/26 haben die Helios GRIZZLYS Giesen personelle Entscheidungen für die kommende Spielzeit bekannt gegeben. Insgesamt fünf Spieler werden den Verein verlassen, während ein Großteil der Stammformation weiterhin an Bord bleibt.

Mark Rura wird von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen, die bis zum 31. März 2026 von beiden Seiten aktiviert werden konnte. Nach zwei erfolgreichen Spielzeiten im Trikot der GRIZZLYS schlägt der junge israelische Nationalspieler damit ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Mit Miguel Sinfronio verlässt zudem ein Publikumsliebling den Verein. Der portugiesische Mittelblocker, der seit der Saison 2024/25 für die GRIZZLYS auflief, überzeugte nicht nur sportlich, sondern prägte das Team auch mit seiner positiven Art und seiner Präsenz auf und neben dem Feld. Auch Yannik Ahr wird den Verein nach nur einer Saison im Erstliga-Kader verlassen. Der Annahmespezialist hatte sich vor der Saison aus der zweiten Mannschaft empfohlen und konnte sich im Laufe der Spielzeit mit starken Leistungen und Einsatzzeit auf hohem Niveau beweisen. Ebenfalls nach einer Saison endet das Engagement von Mittelblocker Austin Wilmot bei den GRIZZLYS. Komplettiert wird die Liste der Abgänge durch Mark Olsen, der erst im Verlauf der aktuellen Saison als Trainingsverstärkung und Verletzungsersatz zum Team gestoßen war.

Trotz der fünf Abgänge können die GRIZZLYS auf Kontinuität bauen: Ein Großteil der tragenden Säulen des Teams bleibt erhalten. Eine zentrale Rolle nimmt dabei weiterhin Ilja Ivanov ein. Der 22-jährige Finne ist als Zuspieler eine feste Größe im Team und hat sich als Stammspieler etabliert. Mit seinem Spielverständnis, seiner Übersicht und seiner Mentalität prägt er das Angriffsspiel der GRIZZLYS maßgeblich und wird auch in der kommenden Saison eine Schlüsselrolle einnehmen.

„Abgänge gehören im Profisport dazu“, erklärt Geschäftsführer Sascha Kucera. „Wichtig ist für uns, dass wir den Kern der Mannschaft zusammenhalten konnten. Das gibt Stabilität und eine sehr gute Ausgangsbasis für die kommende Saison. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, den Kader gezielt zu ergänzen.“

Nach dem emotionalen Ende der Ära Stein gilt es nun, ein neues Kapitel zu starten und die nächste Entwicklungsstufe der GRIZZLYS einzuläuten. Insgesamt sind aktuell bereits neun von 13 Kaderplätzen für die kommende Spielzeit besetzt. Die Verantwortlichen arbeiten intensiv an der Kaderplanung – weitere Personalentscheidungen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. GRIZZLYS-Geschäftsführer Sascha Kucera und Cheftrainer Markus Steuerwald, der ab der kommenden Saison das Team übernehmen wird, zeigen sich insgesamt zufrieden mit dem aktuellen Stand der Kaderplanung, die bereits weit fortgeschritten ist.

Aus im Viertelfinale und ein emotionaler Abschied

Helios GRIZZLYS müssen sich Düren in den Playoffs geschlagen geben

Die Helios GRIZZLYS Giesen haben sich am Samstagabend mit einer denkbar knappen 2:3-Niederlage (109:114 Punkte) gegen die SWD Powervolleys Düren aus den Playoffs verabschiedet. Vor 2304 lautstarken und begeisterten Zuschauenden in der Sparkassen-Arena Hildesheim lieferten sich beide Teams ein intensives Viertelfinalspiel. Auch wenn die Partie nicht durchgehend auf höchstem spielerischem Niveau stattfand, überzeugte sie durch große Leidenschaft und kämpferischen Akzenten.

Den Start in die Partie verpassten den GRIZZLYS. Deutlich mussten sie den ersten Satz mit 20:25 abgeben. Erst in Durchgang Nummer zeigte sich das intensive Spiel auf Augenhöhe, denkbar knapp endeten die Sätze 2-4 (25:23, 26:24 und 23:25), so dass schlussendlich der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Nach mehr als 2 Stunden Spielzeit endete der fünfte Satz mit besserem Ende für die Gäste, die damit die Playoff-Viertelfinalserie für sich entschieden – mit 2:0. Bereits das Hinspiel vor einer Woche hatten die GRIZZLYS mit 1:3 verloren – die Bundesliga-Saison 2025/2026 endet für das Team aus Giesen nun im Viertelfinale der Playoffs.

Die Vorzeichen vor der Partie durchaus vielversprechend: Düren war mit leicht dezimiertem Kader angereist. Im Spiel selbst war jedoch eine gewisse Nervosität auf Seiten der GRIZZLYS spürbar, die Angreifer fanden über die gesamte Distanz der Partie hinweg nicht zu ihrer gewohnten Effizienz. In entscheidenden Momenten wurden so wichtige Punkte liegen gelassen.

Nach dem Spiel standen schließlich die Emotionen im Mittelpunkt: Sichtlich berührt verabschiedete sich Cheftrainer Itamar Stein nach zehn Jahren bei den GRIZZLYS von den Hildesheimer Fans, seinem Team sowie den langjährigen Weggefährten im sportlichen und organisatorischen Bereich. Geschäftsführer Sascha Kucera, Kapitän Jan Röling und Ex-Kapitän Hauke Wagner würdigten den scheidenden Coach mit emotionalen Worten. Stein hatte den Verein über ein Jahrzehnt hinweg geprägt und maßgeblich vom Aufstieg aus der 2. Liga bis in die Volleyball-Bundesliga geführt. Er verlässt den Klub aus privaten Gründen.

Für die GRIZZLYS gilt es nun, den Blick nach vorne zu richten. In der Kaderplanung für die kommende Saison ist der Verein bereits weit fortgeschritten. Mit einem neuen Cheftrainer und einem teilweise erneuerten Kader soll in der nächsten Spielzeit wieder obere in der Tabelle angegriffen werden.

Do or Die-Spiel mit Heimvorteil

Die Helios GRIZZLYS wollen das Entscheidungsspiel erzwingen

Die Helios GRIZZLYS Giesen stehen vor einem echten ersten Endspiel in den diesjährigen Playoffs der 1. Volleyball Bundesliga: Am Samstag, den 4. April, empfangen sie die SWD powervolleys Düren zum zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie in der Sparkassen-Arena Hildesheim. Spielbeginn ist 19:00 Uhr, bereits ab 17:30 Uhr öffnen sich die Türen für die Fans.

Nach der 1:3-Niederlage im ersten Spiel der Serie in Düren stehen die GRIZZLYS nun unter Druck. Es ist ein klassisches „Do-or-Die“-Spiel: Nur mit einem Sieg kann das Team die Serie ausgleichen und sich das entscheidende dritte Spiel sichern, das am Mittwoch, den 8. April, erneut in Düren stattfinden würde. Eine Niederlage hingegen hätte weitreichende Konsequenzen – sie würde nicht nur das sofortige Saisonende bedeuten, sondern auch das Ende einer Ära: Nach zehn Jahren würde dann das Kapitel mit Cheftrainer Itamar Stein bei den GRIZZLYS am Samstagabend zu Ende gehen.

Die Ausgangslage für das Heimspiel ist dennoch vielversprechend. Der Kader der GRIZZLYS ist komplett, alle Spieler sind fit und einsatzbereit. Entsprechend hoch ist die Motivation im Team, vor heimischem Publikum noch einmal alles in die Waagschale zu werfen. Die Mannschaft will zeigen, was in ihr steckt, und sich trotz einer intensiven und wechselhaften Saison mit einem weiteren Sieg belohnen.

In der Arena wird es laut am Samstag: Über 2.000 Zuschauer werden die GRIZZLYS lautstark unterstützen und die Halle in einen Hexenkessel verwandeln. Alles deutet auf ein intensives, emotionales und umkämpftes Spiel hin. Auch das Rahmenprogramm verspricht beste Unterhaltung. Maskottchen Siggi wird wie gewohnt für gute Laune auf den Rängen sorgen – unterstützt von Heli, dem Maskottchen des Spieltagssponsors Helios. Für die passende akustische Atmosphäre sorgen Arena-DJ Warcetti und Hallensprecher Mike Münkel, die mit ihrer Energie und Erfahrung die typische GRIZZLYS-Heimspielstimmung garantieren.

Neben sportlicher Spannung und Unterhaltung kommt auch der Genuss nicht zu kurz. Das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen: Frisches Kinopopcorn, Gebäck der Bäckerei Mierisch, aromatischer Kaffee von Dreielf, die beliebten Hotdogs von Andy, hausgemachtes Eis sowie weitere Spezialitäten des GRIZZLYS-Partners PAXINO sorgen dafür, dass sich die Fans rundum wohlfühlen können.

Alles ist angerichtet für einen großen Volleyballabend in Hildesheim – mit viel Leidenschaft, Emotionen und der Hoffnung auf ein drittes Spiel. Es liegt jetzt an den GRIZZLYS, vor heimischer Kulisse, die Chance zu nutzen.

Tickets für das Playoff-Heimspiel gibt es online unter ticket.homeofgrizzlys.de oder direkt an der Abendkasse. Für alle, die nicht LIVE in der Sparkassen-Arena vor Ort sein können, gibt es die Spiele auch im LIVESTREAM auf DYN zu sehen.

Stark gekämpft – trotzdem verloren!

GRIZZLYS können sich im ersten Viertelfinalspiel nicht durchsetzen

Zum Auftakt der Viertelfinalserie in der 1. Volleyball Bundesliga trafen die Helios GRIZZLYS Giesen auswärts auf die SWD powervolleys Düren. In der Arena Kreis Düren entwickelte sich am Samstagabend ein intensives Duell zwischen dem Viert- und Fünftplatzierten der Hauptrunde. Die Gastgeber behielten nach einer umkämpften Partie mit 3:1 die Oberhand.

Die GRIZZLYS starteten mit Jan Röling, Mark Rura, Miguel Sinfronio, Jakob Günthör, Lars Migge, Yannik Ahr und Libero JT Hatch in die Partie. Im ersten Satz fanden die Gäste nur schwer ins Spiel. Düren setzte früh mit druckvollen Aufschlägen Akzente und erspielte sich schnell eine deutliche Führung. Die GRIZZLYS erkämpften sich zwar Punkt um Punkt, liefen jedoch konstant einem Rückstand hinterher. Die Gastgeber ließen sich den Satz nicht mehr nehmen und verwandelten ihren zweiten Satzball zum 25:19. Im zweiten Durchgang kam mit Cody Kessel für Yannik Ahr frischer Wind ins Spiel der GRIZZLYS. Die Gäste starteten deutlich besser, agierten stabiler in Annahme und Abwehr und lieferten sich mit Düren lange ausgeglichene Ballwechsel. Besonders Jan Röling überzeugte mit starker Defensivarbeit, und Kessel hatte sofort Einfluss auf das Spiel. In der entscheidenden Phase setzten sich die GRIZZLYS ab und nutzten ihren zweiten Satzball zum verdienten 1:1-Ausgleich.

Der dritte Satz war hart umkämpft und geprägt von vielen Führungswechseln. Ein früher Block von Lars Migge setzte ein Zeichen. Beide Teams begegneten sich weiterhin auf Augenhöhe. Beim Stand von 23:20 erspielte sich Düren einen Vorsprung in der Crunchtime. Die GRIZZLYS kämpften sich noch einmal heran, konnten den Satzverlust jedoch nicht verhindern und mussten sich geschlagen geben. Im vierten Satz blieb die Partie spannend. Kein Team konnte sich zunächst entscheidend absetzen, und der Satz ging in eine dramatische Schlussphase. Mit Assen von Jan Röling und Mark Rura erspielten sich die GRIZZLYS mehrere Satzbälle, ließen diese jedoch ungenutzt. Es folgten hektische und emotionale Ballwechsel, unter anderem mit einem Aufstellungsfehler und einem umstrittenen Netzfehler auf Seiten der Gastgeber. Trotz großer Moral und mehrfacher Chancen gelang es den GRIZZLYS nicht, den Satz zu gewinnen. Am Ende nutzte Düren einen Matchball nach einem Ass zum 34:32 und sicherte sich damit den 3:1-Erfolg.

Damit gehen die SWD powervolleys Düren in der Viertelfinalserie mit 1:0 in Führung, während die Helios GRIZZLYS Giesen vor heimischem Publikum im zweiten Spiel am 4. April gewinnen wollen und damit das entscheidende dritte Spiel der Serie erzwingen

Zweiter Neuzugang

Jannis Wehry kehrt zu den GRIZZLYS zurück und steigt damit zugleich sportlich auf

Die Helios GRIZZLYS Giesen können ihren zweiten Neuzugang für die Saison 2026/27 vermelden – und es ist ein bekanntes Gesicht: Jannis Wehry kehrt zurück nach Hildesheim/Giesen. Der 24-jährige Mittelblocker, der bereits von 2023 bis 2025 für die zweite Mannschaft des TSV Giesen GRIZZLYS in der 2. Liga Nord aktiv war, wagt nun den nächsten Schritt bei den GRIZZLYS. Schon während seiner Zeit bei der Bundesligareserve sammelte Wehry erste Erfahrungen im Erstligateam durch Trainingseinheiten und Kurzeinsätze in der Liga und im Europapokal. Zur Saison 25/26 wechselte der 2,02 Meter große Mittelblocker zum Ligakonkurrenten der Helios GRIZZLYS, den Volley Goats Mitteldeutschland, wo er wertvolle Erfahrung auf höchstem deutschem Niveau sammeln konnte. Nun folgt die Rückkehr in die Heimat.

Der aus Hannover stammende Mittelangreifer wird künftig mit der Rückennummer 8 für die GRIZZLYS auflaufen. Ab der Saison 2026/27 übernimmt Markus Steuerwald das Amt des Cheftrainers bei den Helios GRIZZLYS Giesen und wird Wehry in seiner weiteren Entwicklung begleiten: „Wir freuen uns sehr, dass Jannis zurück in seine Heimat kommt. Er war jetzt ein Jahr weg und konnte in dieser Zeit Erstliga-Luft schnuppern und wichtige Erfahrungen bei den Goats sammeln. Umso mehr freut es uns, dass er nun wieder zu den GRIZZLYS kommt. Mit ihm vertiefen wir unsere Optionen im Mittelblock, was angesichts der langen und anspruchsvollen Saison enorm wichtig sein wird. Wir hoffen, dass er sich bei uns weiter entwickeln kann, den nächsten Schritt macht und sich insgesamt stetig verbessert. Dann werden wir sehen, wohin sein Weg ihn noch führen kann.“

Jannis Wehry freut sich auf seine Rückkehr und die auf ihn wartenden Erfahrungen bei einem Top-Team der ersten Liga: „Ich erwarte von der Saison 26/27, dass sie erfolgreich und lehrreich wird. Ich hoffe, dass ich mich noch einmal weiterentwickeln und viel von Markus und den erfahreneren Mittelblockern lernen kann. Die GRIZZLYS sind für mich das Gefühl von zuhause. Das gesamte Umfeld von Fans, ehrenamtlichen Helfern und Vereinsinternen ist einfach nur super. Zudem ist es für mich als Hannoveraner immer ein Traum gewesen, es in den Profiklub nach Giesen zu schaffen – und ich bin dankbar für diese Chance. Also zurück in die Heimat, Spaß am Volleyball und alles geben für die Saison 26/27.“

Mit der Verpflichtung von Wehry nimmt der Kader der Helios GRIZZLYS Giesen für die kommende Spielzeit weiter klare Konturen an. Und deutet bereits zu diesem frühen Zeitpunkt an, dass die GRIZZLYS viel Wert auf die Tiefe des Kaders legen.

Souveräner Sieg nach zähem Start

GRIZZLYS schließen Hauptrunde mit Auswärtserfolg gegen Ludwigsburg ab

Die Helios GRIZZLYS Giesen haben ihr letztes Hauptrundenspiel in der 1. Volleyball-Bundesliga am Samstagabend mit 3:1 (22:25, 25:20, 25:13, 25:18) bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg gewonnen. Bereits vor der Partie stand fest, dass die Mannschaft von Trainer Itamar Stein als Tabellenfünfter in die Playoffs einziehen wird und auch der Aufsteiger aus Ludwigsburg hatte seine starke Saison 25/26 bereits mit der Qualifikation für die Endrunde gekrönt.

Die Gastgeber erwischten in der Innenstadtsporthalle in Ludwigsburg den besseren Start und setzten sich früh mit vier Punkten ab. Zwar kämpften sich die GRIZZLYS zwischenzeitlich auf 13:11 heran, doch zahlreiche Aufschlagfehler und ein fehlender Spielrhythmus verhinderten eine sportliche Wende. In der entscheidenden Phase des ersten Durchgangs sorgte ein Ass der Ludwigsburger beim Stand von 21:20 für die endgültige Entscheidung. Ludwigsburg nutzten ihr Momentum und sicherten sich den ersten Satz mit 25:22.

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die GRIZZLYS deutlich stabiler. Vor allem Außenangreifer Lars Migge setzte mit druckvollen Aufschlägen direkt zu Beginn ein Ausrufezeichen und brachte sein Team früh in Führung. Die Partie entwickelte sich zu einem intensiven Schlagabtausch und mehreren Führungswechseln. Beim Stand von 18:18 schien der Satz völlig offen, ehe erneut Migge mit starken Aufschlägen die Grundlage für einen erfolgreichen Endspurt der Giesener legte. Die GRIZZLYS nutzten ihre Chancen nun konsequent und glichen 1:1 nach Sätzen aus. Im dritten Satz übernahmen die GRIZZLYS dann klar die Kontrolle. Mit viel Druck im Aufschlag zwangen sie Ludwigsburg zu Wacklern in der Annahme und erspielten sich früh eine deutliche Führung. Über 10:3 und 18:6 dominierten die Gäste das Geschehen klar und entschieden den Durchgang souverän mit 25:13 für sich. Im vierten Satz blieb Giesen das tonangebende Team. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich die Mannschaft kontinuierlich ab und überzeugte dabei insbesondere durch eine starke Blockarbeit. Mittelblocker Austin Wilmot war hier ein entscheidender Faktor. Die GRIZZLYS brachten ihren Vorsprung souverän ins Ziel, erspielten sich mehrere Matchbälle und verwandelten schließlich zum verdienten 3:1-Erfolg.

Zum wertvollsten Spieler der Partie wurde Zuspieler Jan Röling gewählt, der seine Angreifer über weite Strecken hervorragend in Szene setzte. Für die Helios GRIZZLYS Giesen geht es nun weiter mit dem Playoff-Viertelfinale gegen die SWD powervolleys Düren, die nach dem letzten Spieltag der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz belegen. Das erste Spiel der Serie findet am 28. März um 19:30 Uhr in Düren statt, bevor am 4. April das Heimspiel in der Sparkassen-Arena Hildesheim ansteht.

Abschluss der Hauptrunde in Ludwigsburg

Helios GRIZZLYS wollen mit gutem Gefühl in de Playoffs gehen

Die Helios GRIZZLYS Giesen gehen am kommenden Samstag in der 1. Volleyball Bundesliga als leichter Favorit in ihr Auswärtsspiel gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Die Partie gegen den starken Aufsteiger Ludwigsburg in der Innenstadtsporthalle beginnt um 19:00 Uhr.

In dem Mittelfeldduell zwischen den fünftplazierten GRIZZLYS und den sechstplazierten Barock Volleys geht es für die Ludwigsburger noch um die Festigung ihres Tabellenplatzes. Bei einem Auswärtssieg der GRIZZLYS könnten die Ludwigsburger noch von den Netzhoppers KW und Herrsching überholt werden, womit sie auf den achten Tabellenplatz abrutschen könnten. Für die GRIZZLYS steht der 5. Platz nach der Hauptrunde bereits fest, gegen die Ludwigsburger geht es nun darum sich für die Playoffs einzuspielen und mit einem guten Gefühl aus der Hauptrunde zu gehen. In diesem Duell gegen den starken Aufsteiger wird es für die GRIZZLYS vor allem auf eine geschlossene Teamleistung, starke Aufschläge und eine effektive Chancenverwertung ankommen. Es wird spannend zu sehen sein, ob das Team die Trainingstage am Bodensee nutzen konnte, um nach der 0:3-Niederlage unter der Woche, wieder genug Energie für das anstehende Spiel getankt zu haben.

Die Ludwigsburger werden am Samstag hoch motiviert sein, ihren Tabellenplatz vor heimischem Publikum zu verteidigen, um eine optimale Ausgangssituation für die Playoffs zu haben. Es wird interessant zu sehen sein, ob der GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein erneut Stammspieler wie Cody Kessel und Jakob Günthör schonen wird, als Belastungssteuerung für die Playoffs oder ob er gegen Ludwigsburg alles auf eine Karte setzt um seiner „Starting 6“ Spielzeit und damit im besten Falle auch viel Selbstbewusstsein für die wichtigste Phase der Spielzeit mitgeben zu können.

Wer am Samstag nicht LIVE in Ludwigsburg dabei sein kann, der kann die Partie auch im Livestream bei DYN verfolgen.

Kräfte reichen nicht ganz aus

GRIZZLYS müssen sich in Friedrichshafen mit 0:3 geschlagen geben
Die Helios GRIZZLYS Giesen haben am Mittwochabend in der 1. Volleyball-Bundesliga eine Niederlage kassiert. Beim VfB Friedrichshafen unterlag das Team von Trainer Itamar Stein mit 0:3 (42:44, 23:25, 18:25), obwohl vor allem die ersten beiden Sätze auf höchstem Niveau und sehr ausgeglichen verliefen.
Für die GRIZZLYS, die bereits als Tabellenfünfter nach der Hauptrunde feststehen, stand vor allem im Fokus, mit Blick auf die in knapp zwei Wochen beginnenden Playoffs, Selbstvertrauen zu sammeln. Der VfB Friedrichshafen hingegen kämpft weiterhin um Platz drei und ging entsprechend hochmotiviert in die Partie. Aufgrund der Belastungssteuerung wurden bei den Giesenern Cody Kessel und Jakob Günthör geschont. Dafür rückten Yannik Ahr und Austin Wilmot in die Startaufstellung.
Der erste Satz entwickelte sich standesgemäß für ein echtes Topspiel. Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe mit zahlreichen Führungswechseln. Die GRIZZLYS überzeugten vor allem mit druckvollen Aufschlägen, während Friedrichshafen im Angriff sehr effizient agierte. In der Crunchtime steigerte sich die Intensität nochmals deutlich. Es entwickelte sich ein regelrechter Marathon-Satz mit mehreren Satzbällen auf beiden Seiten. Erst beim Stand von 44:42 gelang es den Gastgebern, den spektakulären Durchgang für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz erwischten die GRIZZLYS den besseren Start und setzten sich früh ab. Doch Friedrichshafen erhöhte zunehmend den Druck im Aufschlag und kämpfte sich zurück ins Spiel. Bis in die Schlussphase blieb es eng, doch die Gastgeber konnten sich ein ums andere Mal in den entscheidenden Momenten durchsetzen und sicherten sich so mit 25:23 auch den zweiten Satz. Im dritten Durchgang machte sich der Kräfteverschleiß bei den GRIZZLYS bemerkbar. Friedrichshafen kam immer besser in die Partie und erspielte sich schon früh eine deutliche Führung. Mehr Eigenfehler auf Seiten der Gäste erschwerten die Aufholjagd zusätzlich. Trainer Itamar Stein nutzte den Satz für personelle Wechsel, doch der VfB ließ nichts mehr anbrennen und entschied den Durchgang klar mit 25:18 für sich. Trotz der am Ende deutlichen 0:3-Niederlage zeigten die GRIZZLYS insbesondere in den ersten beiden Sätzen eine starke Leistung gegen einen Topgegner.
Weiter geht es für die Helios GRIZZLYS Giesen bereits am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel bei den Barock Volleys Ludwigsburg zum Abschluss der Hauptrunde.

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