Schweizer Allrounder kommt zu den GRIZZLYS

Die Helios GRIZZLYS Giesen haben den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit zu verkünden. Mit dem 20-jährigen Lars Migge, kommt ein weiterer junger Nationalspieler nach Hildesheim. Damit stehen nun 8 Spieler für den Kader 25/26 fest.

Der Schweizer Nationalspieler wird auf der Außenposition auf Grund seiner Größe und Athletik für Druck im Angriff sorgen, aber auch in der Annahme der GRIZZLYS viel Verantwortung übernehmen. GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein ist überzeugt von seinem neuesten Kaderzuwachs: „Lars ist ein sehr ausgeglichener und vielseitiger Spieler. Obwohl er noch jung ist, hat er bereits Führungsqualitäten in der Schweizer Nationalmannschaft gezeigt. Er kann für uns ein Spieler sein, der viel Verantwortung im Angriff übernimmt, kann aber auch in der Annahme für Stabilität sorgen. Ich denke, er wird perfekt in unsere Teamkultur passen und sportlich eine große Rolle in der kommenden GRIZZLYS-Saison spielen.“ Zusammen mit Mark Rura und Yannik Ahr bildet Lars Migge das junge und ehrgeizige Trio für die kommende Spielzeit. Ein Puzzleteil fehlt den Helios GRIZZLYS nun noch auf dieser wichtigen Außenposition.

Geboren wurde der 20-Jährige in St. Gallen (SUI) und startete seine professionelle Volleyballkarriere bei Volley Amriswil im Jahre 2019, zunächst in der zweiten Mannschaft. Von 2022-2024 war er dann für den Schweizer Erstligisten Amriswil aktiv, auch in der CEV Champions League. Vergangenen Saison wechselte er dann ins französische Oberhaus und spielte in der starken Ligue A für Centurions Narbonne und Nice Volley-Ball. Der 1,98m-große Migge freut sich auf die Saison 25/26 in der Bundesliga und will seine Chancen bei den GRIZZLYS nutzen: „Ich verfolge die Bundesliga schon seit klein auf und nun geben mir die GRIZZLYS die Chance dort zu zeigen, was ich drauf habe!“

Der aktuelle Stand der GRIZZLYS-Kaderplanung 25/26 auf einen Blick:
Neuzugänge Verlängerungen Abgänge
Yannik Ahr AA Mark Rura (bestehender Vertrag) AA Michiel Ahyi D
Ilja Ivanov Z Jakob Günthör MB Niklas Breilin L
Lars Migge AA Jan Röling Z Arash Dosanjh Z
Miguel Sinfrónio MB Nicholas Slight Z
JT Hatch L Noah Baxpöhler (Karriereende) MB
Hauke Wagner (Karriereende) D
Jori Mantha (Karriereende) AA
Ethan Champlin AA
Aitor Barreros – Co.-Trainer Coach Stefan Urbanek – Co-Trainer/Scout Coach
Itamar Stein – Cheftrainer (bestehender Vertrag) Coach

Zusätzliche Informationen und aktuelle Berichte zu den GRIZZLYS gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.homeofgrizzlys.de) oder auf unseren Social-Media Kanälen (@heliosgrizzlys).

Ein bekannter Name kommt, Champlin geht!

(c)AkaaVolley

Die Helios GRIZZLYS Giesen gaben heute die nächsten Kaderentscheidungen bekannt. Zwar verlässt mit Ethan Champlin ein weiterer Spieler das Team, aber mit Ilja Ivanov konnte nun die wichtige Zuspielposition für die kommende Spielzeit besetzt werden. Damit stehen nun 7 Spieler für den GRIZZLYS-Kader 25/26 fest.

Ivanov, dieser Name ist bei den GRIZZLYS nicht unbekannt. Ilja Ivanov ist der jüngere Bruder von Fedor Ivanov der zwei Saisons von 2022-2024 erfolgreich bei den Giesenern als Zuspieler aktiv war, bevor er in der vergangenen Spielzeit in die starke französische Liga wechselte. Mit 21 Jahren und viel Potential kommt sein Bruder Ilja nun voller Überzeugung zu den GRIZZLYS und möchte sich genauso gut präsentieren wie Fedor 3 Jahre zuvor: „Mein Bruder hat mir viele gute Dinge über die Mannschaft, die Stadt und die Fans erzählt, also habe ich mich bewusst für die GRIZZLYS entschieden. Ich habe nicht einmal eine Sekunde gezögert. Ich wusste sofort, dass ich dort sein will.“ Ilja Ivanov ist 1,92 Meter groß und geboren im finnischen Kuopio. Zuletzt spielte er als Stammzuspieler bei Akaa-Volley in der finnischen Liga und wurde dort mit seinem Team in der abgelaufenen Spielzeit Meister und Pokalsieger. Seit 2019 ist Ilja Ivanov im professionellen Volleyball unterwegs, bisher nur in seiner finnischen Heimat. Doch auch Einsätze im europäischen Challenge Cup hat er bereits vorzuweisen. GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein vertraut auf seine Neuverpflichtung: „Wir verfolgen Ilja nun schon seit einigen Jahren und haben immer gute Dinge von Fedor über ihn gehört. Ich denke, er hat in dieser Saison große Fortschritte gemacht, und er wurde auch Meister und Pokalsieger in Finnland. Er hat seine Qualität und Führungsstärke während der gesamten Saison gezeigt. Ilja ist ein sehr dynamischer Spieler, der neben seiner Qualität als Zuspieler auch viel Druck von der Aufschlaglinie bringen kann und am Netz aggressiv agiert. Ich bin wirklich glücklich, dass wir ihn zu den GRIZZLYS holen konnten und freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten.“ Zusammen mit Jan Röling wird Ivanov in der Saison 25/26 als Zuspieler das Spielsystem der GRIZZLYS maßgeblich lenken und prägen.

Bereits am Montagmittag gaben die Helios GRIZZLYS auf ihren Social-Media Kanälen bekannt, dass Außenangreifer Ethan Champlin das Team zur kommenden Saison verlassen wird. Der Sprunggewaltige US-Amerikaner spielte bei den Giesener eine gute, aber nicht perfekte erste Saison nach seiner Collegekarriere und sucht nun eine neue sportliche Herausforderung.

Von neuen Herausforderungen und starken Leistungen

Die Helios GRIZZLYS Giesen bauen aktuell an ihrem Kader für die Spielzeit 25/26. Nachdem mit Noah Baxpöhler, Hauke Wagner und Jori Mantha gleich drei GRIZZLYS-Akteure ihr Karriereende bekannt gegeben haben und auch Libero Niklas Breilin den Verein nach dieser Spielzeit verlassen wird, stehen nun zwei weitere Abgänge fest. Mit Nicholas Slight und Arash Dosanjh verlassen zwei Zuspieler die GRIZZLYS nach dieser Saison. Der im Laufe der Spielzeit 24/25, für den zu der Zeit verletzten Nic Slight, nachverpflichtete Arash Dosanjh wird in der kommenden Saison einen lukrativen Arbeitsplatz in der koreanischen Volleyballliga einnehmen. Er wird beim Klub „Samsung Bluefangs“ spielen. Nic Slight konnte sein können zu Beginn der vergangenen Spielzeit nur phasenweise zeigen und musste sich, nach seiner schweren Verletzung, bis zum Abschluss der Saison mit einem Platz auf der GRIZZLYS-Ersatzbank zufriedengeben. 25/26 wird er nicht mehr bei den Giesenern unter Vertrag stehen. Sein neuer Verein ist bisher noch nicht offiziell bekannt. Bei den GRIZZLYS hat Zuspieler Jan Röling bereits für die nächste Saison verlängert und wird zusammen mit einem Neuzugang das Zuspielerduo der GRIZZLYS bilden. Auch außerhalb des Spielfelds tut sich etwas bei den GRIZZLYS, Co-Trainer Aitor Barreros verlängerte seinen Vertrag bei den GRIZZLYS bereits. Der Spanier wird nach einem Sommer in seiner spanischen Heimat zur Saisonvorbereitung nach Hildesheim zurückkehren und Cheftrainer Itamar Stein in der kommenden Saison als Vollzeit-Assistenztrainer zur Seite stehen.

GRIZZLYS-Geschäftsführer Sascha Kucera und Cheftrainer Itamar Stein haben hinter den Kulissen bereits fleißig gearbeitet und daher können in den nächsten Wochen auch die ersten Neuzugänge bekannt gegeben werden.

Der aktuelle Stand der GRIZZLYS-Kaderplanung 25/26 auf einen Blick:

Verlängerungen Abgänge

Mark Rura (bestehender Vertrag) AA Niklas Breilin

Jakob Günthör MB Arash Dosanjh

Jan Röling Z Nicholas Slight

Miguel Sinfrónio MB Noah Baxpöhler (Karriereende)

JT Hatch L Hauke Wagner (Karriereende)

Aitor Barreros – Co.-Trainer Coach Jori Mantha (Karriereende)

Itamar Stein – Cheftrainer (bestehender Vertrag) Coach

Zwei Aufsteiger in der 1. Bundesliga Männer – Liga wächst auf 15 Teams

Zur Ligazusammensetzung für die kommende Spielzeit gibt es mittlerweile Neuigkeiten. Wie die Volleyball Bundesliga (VBL) in einer Pressemitteilung schrieb, werden 25/26 in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer 15 Teams an den Start gehen. Der VCO Berlin wird damit eine weitere Spielzeit im Oberhaus verbleiben und mit Warnemünde und Ludwigsburg ergänzen zwei Aufsteiger die Liga. Hier ein Auszug aus der offiziellen Presseinformation (VBL):

Die 1. Bundesliga Männer wächst zur Saison 2025/26: Mit dem SV Warnemünde und den Barock Volleys MTV Ludwigsburg steigen zwei Teams sportlich in das Oberhaus auf. Gemeinsam mit den zwölf bestehenden Bundesligisten und dem Nachwuchsteam des VCO Berlin (Sonderspielrecht) wird die 1. Bundesliga Männer somit mit 15 Mannschaften in die neue Spielzeit starten. „Die beiden neuen Teams bereichern die Liga und stehen beispielhaft für die Breite und das Potenzial im deutschen Männer-Volleyball“, so Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Nach

dem Paketaufstieg von vier Teams zur Saison 2023/24 sind wir nunmehr mit den beiden ambitionierten Regelaufsteigern unseren strategischen Zielen einen weiteren Schritt nähergekommen. Vierzehn reguläre Teams bilden aktuell die maximale Staffelstärke.“

Zusätzliche Informationen und aktuelle Berichte zu den GRIZZLYS gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.homeofgrizzlys.de) oder auf unseren Social-Media Kanälen (@heliosgrizzlys).

Barreros verlängert und zwei Zuspieler verlassen die GRIZZLYS

Die Helios GRIZZLYS Giesen bauen aktuell an ihrem Kader für die Spielzeit 25/26. Nachdem mit Noah Baxpöhler, Hauke Wagner und Jori Mantha gleich drei GRIZZLYS-Akteure ihr Karriereende bekannt gegeben haben und auch Libero Niklas Breilin den Verein nach dieser Spielzeit verlassen wird, stehen nun zwei weitere Abgänge fest. Mit Nicholas Slight und Arash Dosanjh verlassen zwei Zuspieler die GRIZZLYS nach dieser Saison. Der im Laufe der Spielzeit 24/25, für den zu der Zeit verletzten Nic Slight, nachverpflichtete Arash Dosanjh wird in der kommenden Saison einen lukrativen Arbeitsplatz in der koreanischen Volleyballliga einnehmen. Er wird beim Klub „Samsung Bluefangs“ spielen. Nic Slight konnte sein können zu Beginn der vergangenen Spielzeit nur phasenweise zeigen und musste sich, nach seiner schweren Verletzung, bis zum Abschluss der Saison mit einem Platz auf der GRIZZLYS-Ersatzbank zufriedengeben. 25/26 wird er nicht mehr bei den Giesenern unter Vertrag stehen. Sein neuer Verein ist bisher noch nicht offiziell bekannt. Bei den GRIZZLYS hat Zuspieler Jan Röling bereits für die nächste Saison verlängert und wird zusammen mit einem Neuzugang das Zuspielerduo der GRIZZLYS bilden. Auch außerhalb des Spielfelds tut sich etwas bei den GRIZZLYS, Co-Trainer Aitor Barreros verlängerte seinen Vertrag bei den GRIZZLYS bereits. Der Spanier wird nach einem Sommer in seiner spanischen Heimat zur Saisonvorbereitung nach Hildesheim zurückkehren und Cheftrainer Itamar Stein in der kommenden Saison als Vollzeit-Assistenztrainer zur Seite stehen.

GRIZZLYS-Geschäftsführer Sascha Kucera und Cheftrainer Itamar Stein haben hinter den Kulissen bereits fleißig gearbeitet und daher können in den nächsten Wochen auch die ersten Neuzugänge bekannt gegeben werden.

Der aktuelle Stand der GRIZZLYS-Kaderplanung 25/26 auf einen Blick:

Verlängerungen Abgänge

Mark Rura (bestehender Vertrag) AA Niklas Breilin

Jakob Günthör MB Arash Dosanjh

Jan Röling Z Nicholas Slight

Miguel Sinfrónio MB Noah Baxpöhler (Karriereende)

JT Hatch L Hauke Wagner (Karriereende)

Aitor Barreros – Co.-Trainer Coach Jori Mantha (Karriereende)

Itamar Stein – Cheftrainer (bestehender Vertrag) Coach

Zwei Aufsteiger in der 1. Bundesliga Männer – Liga wächst auf 15 Teams

Zur Ligazusammensetzung für die kommende Spielzeit gibt es mittlerweile Neuigkeiten. Wie die Volleyball Bundesliga (VBL) in einer Pressemitteilung schrieb, werden 25/26 in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer 15 Teams an den Start gehen. Der VCO Berlin wird damit eine weitere Spielzeit im Oberhaus verbleiben und mit Warnemünde und Ludwigsburg ergänzen zwei Aufsteiger die Liga. Hier ein Auszug aus der offiziellen Presseinformation (VBL):

Die 1. Bundesliga Männer wächst zur Saison 2025/26: Mit dem SV Warnemünde und den Barock Volleys MTV Ludwigsburg steigen zwei Teams sportlich in das Oberhaus auf. Gemeinsam mit den zwölf bestehenden Bundesligisten und dem Nachwuchsteam des VCO Berlin (Sonderspielrecht) wird die 1. Bundesliga Männer somit mit 15 Mannschaften in die neue Spielzeit starten. „Die beiden neuen Teams bereichern die Liga und stehen beispielhaft für die Breite und das Potenzial im deutschen Männer-Volleyball“, so Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Nach

dem Paketaufstieg von vier Teams zur Saison 2023/24 sind wir nunmehr mit den beiden ambitionierten Regelaufsteigern unseren strategischen Zielen einen weiteren Schritt nähergekommen. Vierzehn reguläre Teams bilden aktuell die maximale Staffelstärke.“

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About JAN RÖLING

Jan Röling hat den Dreh raus! Und das nicht nur für späterer berufliche Pläne, denn der 25-Jährige steht kurz vor der Masterarbeit seines Studiums im Bereich Management. Sondern vor allem bei seiner liebsten Beschäftigung Abseits des Volleyballfeldes: „Ich liebe es, Golf zu spielen. Es ist eines der schönsten Gefühle auf der Welt, wenn man den Ball richtig gut trifft. Das bestätigt auch jeder Golfer. Man ist an der frischen Luft, bewegt sich, einfach eine tolle Zeit, die man hat. Und…
SPURENLESER: Ja, bitte…?
Jan Röling: Golf hat ja immer den Ruf, snobistisch zu sein. Das kann ich aber überhaupt nicht bestätigen, denn alle Menschen dort sind super nett und ganz entspannt. Man kann im Clubhaus was essen, sich zum nächsten Spiel verabreden. Golf ist eine tolle Sportart, um herunterzukommen, um das Handy mal auszulassen, mitten in der Natur.

SPURENLESER: Wie bist du zum Golfen gekommen?
Jan Röling: Durch eine Teamaktion mit den GRIZZLYS, die wir in der Vorbereitung gemacht haben. Als Viererteam wurde uns angeboten, die Platzreife zu machen. Weil noch einer gefehlt hat, habe ich mich überreden lassen (lacht). Und seitdem gibt es für mich kein Zurück mehr.

Jan Röling liebt das Golfen, aber mindestens genauso sehr das Volleyball-Spiel. Vor allem, wenn es so dramatisch und erfolgreich zugeht wie in den Play-Offs gegen Herrsching. Nach dem 0:2-Satzrückstand im ersten Duell „hat es natürlich viel Spaß gemacht, so wieder zurückzukommen“, sagt der 25- Jährige. „Herrsching hat einfach gut gespielt, aber wir haben unseren Kopf nicht verloren. Außerdem waren wir schon am Anfang bis Mitte des Satzes immer gut dabei. Danach hatten wir das Momentum bei uns und haben das Ding auf unsere Seite gezogen.“

SPURENLESER: Wie wichtig sind die Fans in solchen Momenten?
Jan Röling: Sehr wichtig! In unserer Halle ist es immer sehr, sehr laut. Die Hallengröße ist perfekt. Und dann baut sich eine perfekte Atmosphäre zwischen uns und den Fans auf, die uns dann durch das Spiel trägt. Da helfen unsere Fans immens!

SPURENLESER: Sicherlich auch ein Grund für deine Vertragsverlängerung
Jan Röling: Absolut! Es ist kein Geheimnis, dass ich mich hier sehr fühle. Das erzähle ich auch jedem. Sonst würde ich nicht solange beim selben Verein spielen (d. Red., seit 2019 spielt Jan Röling bei den GRIZZLYS). Neben den tollen Fans haben wir hier ein großartiges Team rund um unsere Mannschaft. Viele freiwillige Helfer, die beim Ab- und Aufbau helfen und die Aufgaben rund um den Spieltag übernehmen. Ohne die wäre das alles gar nicht möglich. Zudem ist mir das ganze familiäre Gefühl, was man dadurch bekommt, sehr viel wert. Weil der Verein außerdem viele Schritte in die richtige Richtung macht, war es für mich klar, dass ich hier um ein weiteres Jahr verlängere.

SPURENLESER: Beschreibe mal, als jemand, der schon lange im Verein ist, welche Entwicklung die Mannschaft gemacht hat.
Jan Röling: Während der Corona-Zeit waren wir skeptisch, wie sie alles entwickeln würde. Doch danach hat der Verein klasse gearbeitet. Wir haben in den letzten beiden Jahren enorme Schritte nach vorne gemacht: Sowohl bei der Qualität der Mannschaft als auch bei der Organisation.

Kein Wunder, das Jan Röling deshalb noch einen großen Traum hat:
Jan Röling: Auf jeden Fall möchte ich noch ein Finale spielen. Egal, ob im Pokal oder in der Meisterschaft. Das ist mein großes Ziel und das hat sich vor allem auch der Verein verdient!

Um sportlich erfolgreich zu sein, legte er das sportliche Fundament für seine Profi-Karriere schon in der Jugend, als er für drei Jahre das Volleyball-Internat in Frankfurt besuchte.
Jan Röling: Frankfurt ist einer von vier Bundesstützpunkten. Ich wurde als Jugend-Nationalspieler dorthin eingeladen. Und dort spürt man zum ersten Mal den Leistungssport hautnah und hat außerdem noch Schule nebenbei.

SPURENLESER: Und vermutlich wenig Zeit für andere Dinge oder?
Jan Röling (lacht): Ja, das stimmt. Wir hatten täglich zweimal Training, einmal vor der Schule, einmal danach. Und dazwischen noch wichtige Termine wie Ernährungsberatung. Viel Zeit, um dumme Sachen zu machen, hatte ich da nicht.

SPURENLESER: Vom Internat ging es dann gleich in die Bundesliga zum TV Rottenburg. Ein großer Sprung?
Jan Röling: Ein sehr großer Sprung! Auf einmal spielst du nicht mehr in der Jugend mit deinen Freunden, sondern mit Männern, die schon Frauen und Kinder haben. Und das ist da schon etwas ganz Anderes. Aber auch daran gewöhnt man sich.

SPURENLESER: Du warst in deiner Jugend auch im Beachvolleyball unterwegs und sogar deutscher U-18-Meister. Was lernt man auf dem Sand, was dir in der Halle später nützlich ist?
Jan Röling: Ich hatte viel Spaß dabei und habe auf jeden Fall mentale Stärke gelernt. Denn beim Beachvolleyball kann man sich nicht verstecken, da muss man immer präsent sein und sich auch durchbeißen, um erfolgreich zu sein.

Und das wird er hoffentlich zumindest auch in der neuen Saison mit unseren Helios GRIZZLYS sein. Denn Jan Röling, der seit 2019 für uns spielt, hat seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert.

Interviewer: TIM BURCHARDT

Die GRIZZLYSfamily verabschiedet sich in die Sommerpause

Die Helios GRIZZLYS verbrachten am vergangenen Freitag einen ausgelassenen Abschlussabend der Saison 24/25 mit der GRIZZLYSfamily (rund 250 Gästen) bei bestem Wetter auf dem Gelände der ELNA Elektro- und Nachrichtentechnik GmbH in Ahrbergen.

Kurzweilige Reden, eine große Auswahl an Merchandise Produkten und Köstlichkeiten vom Grill rahmten eine Trikotauktion und ein letztes Zusammentreffen des Teams 24/25 ein. Als besonderes Highlight konnten sich die Gäste von den Profivolleyballern am Grillstand und an der Bierwagentheke bedienen lassen. Spieler wie Jakob Günthör am Zapfhahn, JT Hatch als Grillmeister und Jori Mantha, der im Getränkeverkauf sichtlich viel Spaß hatte, machten an diesem Abend den Unterschied aus.

Ein weiteres Highlight des Abends war die Trikotversteigerung, die von GRIZZLYS-Moderator Mike Münkel humorvoll und professionell geleitet wurde. Neben den Trikots vom Publikumsliebling Jori Mantha und Topscorer Michiel Ahyi brachte vor allem das „matchworn“ Jersey von Libero Niklas Breilin mit knapp 1000 Euro Einiges in die Kasse.

Die stimmungsvolle Veranstaltung nutzte GRIZZLYS-Geschäftsführer Sascha Kucera noch einmal dazu Hauke Wagner, Noah Baxpöhler und Jori Mantha in ihre Volleyball-Rente zu entlassen. Emotionale und Wertschätzende Worte, richteten diese drei auch noch einmal an alle Anwesenden, darunter viele ehrenamtliche Helfer, aber auch GRIZZLYS Fans und Sponsoren. Für Hauke Wagner gab es neben einer hochwertigen, gerahmten Grafik auch ein symbolisches Goldenes Trikot, dass dafür steht dass seine Rückennummer 5 zukünftig nicht mehr vergeben wird, um seine spezielle und herausragende Rolle bei den GRIZZLYS wertzuschätzen. Mit Arena-DJ und vielen Gesprächen, Autogrammwünschen und dem ein oder anderen Kaltgetränk ging das Abschlussevent der Spielzeit 24/25 für die Helios GRIZZYs und ihre Gäste ausgelassen zu Ende.

Auch eine weitere Personalentscheidung wurde im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben. Co-Trainer Aitor Barreros wird in der kommenden Spielzeit weiter bei den Helios GRIZZLYS bleiben. Der Spanier verlängerte um ein weiteres Jahr bei den Giesenern und wird auch zukünftig eng mit Cheftrainer Itamar Stein zusammenarbeiten.

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Verlängerung, Positionswechsel und ein Abschied

Die Helios GRIZZLYS bauen weiter an ihrem Kader für die Saison 25/26. Zusammen mit GRIZZLYS-Geschäftsführer Sascha Kucera setzt Cheftrainer Itamar Stein aktuell die sportlichen Puzzleteile für eine erfolgreiche Spielzeit zusammen. Das Mark Rura, Jakob Günthör, Jan Röling und Miguel Sinfronio bleiben ist bereits klar. Mit JT Hatch hat nun ein weiterer wichtiger Führungsspieler seinen Vertrag bei den GRIZZLYS verlängert. Der Annahme-Spezialist wird eine weitere Saison bei den Giesenern im Aufgebot stehen, allerdings wird ein Positionswechsel vorgenommen. Verlassen werden den Kader der Helios GRIZZLYS zur nächsten Spielzeit sicher vier Spieler. Neben Noah Baxpöhler, Jori Mantha und Kapitän Hauke Wagner, die alle drei ihre professionelle Karriere beenden werden, wird auch Libero Niklas Breilin den Verein nach zwei Spielzeiten verlassen. Die freiwerdende Liberoposition im Kader wird in der kommenden Saison JT Hatch übernehmen. Mit allen anderen Spielern laufen Gespräche, genauso wie mit potenziellen Neuverpflichtungen.

Der bisherige Außen-Annahmespieler JT Hatch wird in der kommenden Spielzeit wieder für die GRIZZLYS auflaufen. Der US-Amerikaner geht damit in seine dritte Saison als GRIZZLY. Mit dem 29-Jährigen bleibt den GRIZZLYS ein weiterer Führungsspieler erhalten. Der US-Amerikaner nimmt die neuen Aufgaben optimistisch an: „Ich freue mich auf die kommende Saison und bin begeistert, noch ein Jahr hier zu bleiben! Ein Positionswechsel bringt neue Herausforderungen mit sich, und ich trete in die Fußstapfen des großartigen Liberos vom letzten Jahr. Ich kann es kaum erwarten, alle nach der Sommerpause beim Ligapokal zu sehen!“

GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein zeigt sich überzeugt von der Vertragsverlängerung: „JT hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem wichtigen Teil des Teams entwickelt und mehrfach sein Engagement und seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, dem Team in schwierigen Situationen zu helfen. Im Champions-League-Spiel in der Türkei spielte er auf der Libero-Position auf sehr hohem Niveau, und wir dachten, er könnte eine Option für die Zukunft sein. JT selbst wollte die Position wechseln, und wir haben volles Vertrauen in seine Fähigkeit, dies auf hohem Niveau ausfüllen zu können. Wir freuen uns, JT für eine dritte Saison bei uns zu haben. In der neuen Rolle wird er einen größeren Einfluss haben und seine Führungsqualitäten und Erfahrung noch besser einbringen können.“

Der aktuelle Stand der GRIZZLYS-Kaderplanung 25/26 auf einen Blick:

Verlängerungen Abgänge

Mark Rura (bestehender Vertrag) AA Niklas Breilin

Jakob Günthör MB

Jan Röling Z

Miguel Sinfrónio MB

JT Hatch L

Itamar Stein – Cheftrainer (bestehender Vertrag) Coach

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Emotionales Ende in Berlin

Die GRIZZLYS verpassen Finaleinzug und sagen „Adieu“

Die Helios GRIZZLYS mussten sich im Playoff-Halbfinale (Spiel 3 – Best of 5) gegen die Berlin RECYCLING Volleys auswärts mit 0:3 (15:25, 15:25, 19:25) geschlagen geben. Nach 70 Minuten war der Traum vom Finaleinzug für die GRIZZLYS ausgeträumt. Für die Giesener geht die Spielzeit 24/25 damit mit einer Bronzemedaille zu Ende.

Vor 4.215 Zuschauern, davon knapp 100 mitgereisten GRIZZLYS-Fans schickte Chef-Trainer Itamar Stein zunächst Noah Baxpöhler, Jakob Günthör, Jori Mantha, Ethan Champlin, Jan Röling, Michiel Ahyi und Libero Niklas Breilin aufs Feld. Berlin startete gut mit vielen erfolgreichen Abwehraktionen und viel Druck im Angriff. Schnell stand es 16:6 für den Gastgeber. Die GRIZZLYS wirken nicht präsent und machten in dieser Phase viele Eigenfehler. Giesen wechselte in der Folge auf vier Positionen. Unter anderem kam Kapitän Hauke Wagner neu in die Partie. Der Satz konnte von den Gästen nicht mehr gedreht werden und so mussten die folgenden Durchgänge die Wende bringen.

Im zweiten Satz blieb Miguel Sinfronio für Noah Baxpöhler auf dem Feld und im Zuspiel agierte nun Arash Dosanjh für Jan Röling. Bei den GRIZZLYS war weiter der Wurm drin. Gerade im Aufschlagsniveau und der Angriffseffektivität zeigte sich nun ein Klassenunterschied. Von den Rängen feuerten die Fans ihre GRIZZLYS weiter tapfer an, doch leider blieb eine Umkehr der Kräfteverhältnisse aus. Beim Stand von 24:14 nutzen die Berliner Satzball Nummer 2 und gingen mit der 2:0-Satzführung in die Pause.

Im dritten Satz starteten die Gastgeber erneut dominant. Jan Röling und Hauke Wagner kommen beim Stand von 8:3 gegen die GRIZZLYS in die Partie und Jori Mantha ersetzte Ethan Champlin. Nach den wechseln zeigte sich deutlich mehr Energie auf dem Feld und die GRIZZLYS kamen auf zwei Punkte heran (10:8). Doch die starke Phase der Gäste währte nur kurz und die Berliner zogen wieder auf fünf Punkte Vorsprung davon. Die GRIZZLYS wirkten zum Ende des Satzes hin deutlich kämpferischer, konnten jedoch den Abstand nicht weiter verringern. Beim Stand von 24:19 nutzen die BR Volleys ihren dritten Matchball zum 3:0-Endstand.

Damit verabschieden sich die Helios GRIZZLYS in ihre sportliche Sommerpause. In den kommenden Wochen geht es für Spieler und Trainer nach einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung in den Urlaub, zu ihren Nationalmannschaften oder zu anstehenden privaten Projekten. Neuigkeiten zum GRIZZLYS-Kader der kommenden Spielzeit folgen in den nächsten Wochen.

Für drei GRIZZLYS wurde es in der Berliner Max-Schmeling-Halle, kurz vor der Verleihung der Bronzemedaillen an das gesamte Team, noch einmal emotional. Mit passenden und freundschaftlichen Worten wurden Jori Mantha, Noah Baxpöhler und GRIZZLYS-Kapitän Hauke Wagner in ihren Volleyball-Ruhestand vor einer tollen Kulisse verabschiedet. Zu Tränen gerührt nahmen alle GRIZZLYS im Anschluss ihre Medaillen stolz entgegen. Nach einer nicht immer einfachen Spielzeit verabschieden sie sich nun mit einem Podestplatz in die Pause.

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Do or die!

Helios GRIZZLYS wollen als Underdog überraschen

Für die Helios GRIZZLYS Giesen geht am morgigen Sonntag zum zweiten Auswärtsspiel der Playoffhalbfinalserie in die Bundeshauptstadt, gegen die Berlin RECYCLING Volleys. Die Gastgeber haben zu Hause, nach zwei Siegen in den vorangegangenen Partien gegen die GRIZZLYS weiter die klare Favoritenrolle inne. Bei einem Sieg am Sonntag würden sie ohne Niederlage mit 3:0-Spielen gegen die Giesener gewinnen und ins Finale der Playoffs 2025 einziehen. Gespielt wird das Playoffhalbfinale im „Best-of-5-Modus“, die GRIZZLYS wollen nun ohne Druck gegen die Berliner die sportliche Überraschung schaffen und ihren ersten Sieg im „Volleyballtempel“ überhaupt erkämpfen.

Nur 3 Trainingseinheiten nach der Heimniederlage am vergangenen Mittwoch geht es bereits heute in die Hauptstadt. GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein stehen alle 13 Spieler seines Kaders zur Verfügung. Für Noah Baxpöhler, Jori Mantha und GRIZZLYS-Legende Hauke Wagner könnte das Spiel in Berlin, das letzte ihrer Karriere sein, die drei Spieler werden nach der aktuellen Spielzeit vom professionellen Sport zurücktreten. Für die Helios GRIZZLYS wird das Duell am Sonntagnachmittag eine große Herausforderung, die Berliner dominierten Spiel 1 und 2 der Halbfinalserie und zeigten sich auf dem Feld kompromisslos. Nichtsdestotrotz werden die Giesener auf ihre Chance warten und alles in die die Waagschale werfen was sie sportlich zu bieten haben. Sie hatten in dieser Saison bereit in einigen Spielen gezeigt, dass sie auch aus der Underdog-Rolle heraus erfolgreich sein können, so gewannen sie in der Champions League beispielsweise gegen Fenerbahce Istanbul.

Am morgigen Sonntag werden sich auch wieder einige Fans auf den Weg nach Berlin machen, um das Spiel der GRIZZLS in der Max-Schmeling-Halle LIVE zu verfolgen. Auch ein Fanbus tritt dann die Fahrt in die Hauptstadt an. Für alle GRIZZLYS-Fans, die die Reise nicht auf sich nehmen können ist die Partie im Livestream bei DYN zu verfolgen.

Übersicht Playoffhalbfinale (Best of 5) BR Volleys vs. Helios GRIZZLYS:

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Stimmung top – Ergebnis flop

Helios GRIZZLYS müssen sich auch zu Hause Berlin 0:3 geschlagen geben

Die Helios GRIZZLYS Giesen haben auch ihr zweites Duell in der Halbfinalserie der Playoffs 2025 gegen die favorisierten Berlin RECYCLING Volleys mit 0:3 (19:25, 21:25, 19:25) verloren. In der Hildesheimer Volksbank-Arena gingen die Gäste aus der Bundeshauptstadt nach nur 79 Minuten Spielzeit als Sieger vom Feld. 2.730 Zuschauer sahen eine dominante Leistung des amtierenden Deutschen Meisters, dieser hatten die GRIZZLYS nur bedingt etwas entgegenzusetzen. Der Stimmung in der Arena tat das Ergebnis keinen Abbruch und drei emotionale Abschiede beschlossen schlussendlich den Volleyballabend.

Alles war angerichtet: Eine ausverkaufte Volksbank-Arena mit 2730 Zuschauern in der vielleicht lautesten Halle der deutschen Volleyball-Landschaft zum zweiten Halbfinalspiel in den Playoffs 2025. In allen drei Sätzen zeigten die Gäste, ihre Überlegenheit, über weite Phasen hinweg, deutlich. Im ersten Satz zogen die Berliner schnell auf 2:7 voran, vor allem dank ihrer starken Feld- und Blockabwehr. Auch im Aufschlag überzeugten die BR Volleys.

Die GRIZZLYS, allen voran Diagonalangreifer Michiel Ahyi, stemmten sich mit viel Druck im Aufschlag gegen den drohenden Satzverlust, doch die Berliner Annahme agierte fast tadellos und so konnte GRIZZLYS-Libero Niklas Brelin den ersten Satzball noch mit einem spektakulären Hechtbagger abwehren, bevor sich die Gäste den Satz Nummer 1 dann im zweiten Anlauf sicherten. Im zweiten Abschnitt sah es zunächst nach einer eindeutigen Angelegenheit aus, zugunsten der BR Volleys. Über 6:2 zog der Hauptrunden-Erste bis auf 14:7 davon. Doch dann folgte eine starke Phase von Michiel Ahyi. Dank großartiger Aufschläge und einiger effektiver Angriffsbälle holten die Giesener sechs Punkte am Stück und schafften beim 15:15 den Ausgleich. Um 19.46 Uhr tobte die Halle und die Hoffnung auf den Satz-Ausgleich nahm kurzzeitig Formen an. Giesen hielt danach einen Zwei-Punkte-Rückstand, vergab jedoch beim 19:21 leichtfertig die Chance, noch einmal entscheidend heranzukommen. Am Ende von Satz 2 nutzen die Berliner den Satzball zum 21:25 und gingen damit mit 2:0-Führung. Vor Beginn des dritten Satzes wurden neben der Kabinenansprache von Cheftrainer Itamar Stein auch noch Bananen in die Kabine der Grizzlys gereicht. Scheinbar eine gute Idee. Denn passend zur „La-Ola Welle“, die durch die Halle schwappte, begab sich der Gastgeber in seine stärkste Phase des gesamten Spieles. Über 3:1 bauten die Giesener die Führung auf 10:7 aus. Doch die Berliner kamen zurück und hatten mit Jake Hanes den wohl besten Spieler des Abends in ihren Reihen. Die Grizzlys fanden fortan keinen Zugriff auf die Partie mehr. Hanes verwandelte druckvolle Asse, massive Blocks und setzte die GRIZZLYS mit seinen platzierten Angriffsschläge unter Druck. An diesem Abend waren die Berliner für die GRIZZLYS, trotz der lautstarken Unterstützung von den Rängen, eine Nummer zu Groß. Diese nutzen ihren zweiten Matchball zum 19:25 im dritten Satz. Auch GRIZZLYS-Mittelblocker Jakob Günthör musste nach dem Spiel zugeben: „Berlin war einfach saustark, wir müssen unser Spiel und die Taktik noch besser auf den Gegner einstellen.“ Leistungsgerecht wurde nach der Partie der Berliner Diagonalangreifer Jake Hanes zum MVP des Spieles gewählt.

Zum Abschluss des Abends übernahmen drei wichtige Protagonisten das Wort. Noah Baxpöhler schien Tränen in den Augen zu haben, als er sein Karriereende nach Ende der laufenden Spielzeit bekannt gab und sich bei den Fans für ihre Unterstützung in den letzten Monaten bedankte. Auch Publikumsliebling Jori Mantha und Giesens Kapitän Hauke Wagner schlossen sich den Worten von Baxpöhler an und werden sich nach der Saison in den sportlichen Ruhestand verabschieden. Mantha betonte, dass die GRIZZLYS in seinem Herzen immer seine Heimat bleiben werden und dankte „den tollsten Fans der Liga“. Für Hauke Wagner war die Entwicklung der Grizzlys in den letzten Jahren phänomenal. „Vor ein paar Jahren haben wir noch vor 700 Fans gespielt, jetzt haben wir eine ausverkaufte Halle. Und vielleicht gibt’s demnächst auch mal einen Titel zu feiern.“ Jakob Günthör gab zu: „Das war ein trauriger Moment. Da fühlt man mit. Ich hoffe, die Jungs bekommen noch ein weiteres Heimspiel.“

Standing Ovations, zahlreiche Autogrammwünsche und lautstarke Sprechchöre begleiteten die drei und beide Teams dann aus der Arena.

Weiter geht es für die GRIZZLYS am kommenden Sonntag (15 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle Berlin mit dem dritten Playoffhalbfinalserie. Mit einem Sieg würden sich die GRIZZLYS ein weiteres Heimspiel erspielen. Bei einer Niederlage würde Berlin den Finaleinzug perfekt machen und die GRIZZLYS müssten sich mit einer Bronzemedaille nach einer emotionalen Saison zufriedengeben.

Zusätzliche Informationen und aktuelle Berichte zu den GRIZZLYS gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.homeofgrizzlys.de) oder auf unseren Social-Media-Kanälen @heliosgrizzlys

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